Der Kurzsichtige sieht in „in der Kürze“ scharf und in der Ferne die Umwelt verschwommen. Kurzsichtigkeit ist die häufigste Form der Fehlsichtigkeit. In Deutschland sind rund 25 Prozent der Bevölkerung betroffen – Tendenz steigend. Selbst bei geringen Werten wie -0,50 dpt. spüren Betroffene eine Einschränkung ihrer Sehfähigkeit.

Brennpunkt vor dem Auge
Die Ursache der Kurzsichtigkeit liegt an der Verschiebung des Brennpunkts: Statt auf der Netzhaut – dem Ort des schärfsten Sehens – liegt er vor dem Auge. Damit ist das Auge im Vergleich zu seiner Brechkraft zu lang bzw. die Brechkraft im Verhältnis zur Länge des Auges zu stark. Wer die Augen zusammenkneift, kann – für einen kurzen Moment – diesen Brennpunkt näher heranzoomen. Allerdings strengt dieser Akt das Auge an – was sich an z. T. starken Rötungen ablesen lässt.
Brillen schaffen Entspannung – und rücken die unscharfen Bilder aus der Ferne in Sichtweite. Zum Einsatz kommen Brillen mit Minusgläsern, also Brillengläser mit lichtstreuender Wirkung. Eine große Bandbreite an Modellen – von modisch bis funktional – verschiedener Hersteller in unserem Fachgeschäft bietet reichlich Auswahl auf Basis einer vorherigen Typbestimmung.

Ein optisch unerwünschter Nebeneffekt bei mittleren und hohen Kurzsichtigkeiten ist jedoch, dass für das Gegenüber die Augen durch die Brille teilweise stark verkleinert wirken. Mit besonders flachen, sogenannten „asphärischen“ Brillengläsern kann dieser Effekt zwar deutlich gemindert, nicht aber ganz verhindert werden.

Freie Sicht mit Kontaktlinsen
Hier bieten Kontaktlinsen die ideale Alternative. Zum einen entfällt der Effekt „kleiner Augen“ ganz, zum anderen ermöglichen sie ein uneingeschränktes Blickfeld ohne störende Fassungsränder. Das Angebot an Kontaktlinsen für Kurzsichtige mit zahlreichen Tages-, Monats- oder Jahreslinsen ist so groß, dass nahezu jeder Kurzsichtige auf Kontaktlinsen ausweichen kann.