Die Farben von Haut, Haaren und Augen bestimmen, welche Farben einem Menschen besonders gut stehen – und welche er lieber meiden sollte.

Oft genügt ein Blick in den Spiegel um zu erkennen, dass ein bestimmtes Grün „alle Farbe aus dem Gesicht zieht“. Oder ein warmer Braunton Teint und Augen strahlen lässt. Wer seinen Farb-Typ mit 100-prozentiger Sicherheit bestimmen will, kann sich an vier Typen orientieren: den warmen Farbtypen der Jahreszeiten „Frühling“ oder „Herbst“ sowie den „kühlen“ „Sommer-“ und „Winter-“Typen.
Eine klare, helle Haut und ein zarter pfirsichfarbener, leicht golden schimmernder Teint mit Sommersprossen sind die wesentlichen Merkmale des Frühlingstyps. Als größtes Manko gelten auffallende Hautrötungen. Frauen dieser Farbkategorie haben meist feine Haare in warmen Blondtönen in den Nuancen Flachs, Honig, Stroh oder Gold. Es gibt auch dunkelhaarige oder rothaarige Frühlingstypen. Die Augenfarbe der Frühlingstypen ist hell und
klar und reicht von aquamarinblau bis grün.

FARBTIPP:
Pastelltöne, sprich: Farben mit hohem Weißanteil der roten oder gelben Farbskala lassen den Frühlingstyp erstrahlen. Meiden sollte er dagegen alle kaltstichigen Farben.
Ein rosig-zarter Teint oder eine leichte olivfarbene Hauttönung zeichnen den Sommertyp aus. Sie zählen zu den Glückspilzen, die schnell braun werden, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Von Natur aus sind sie blond oder brünett. Da der aschfarbene Grundton ihrer Haarfarbe in ihren Augen etwas langweilig wirkt, helfen Sommerfrauen häufig mit Strähnchen nach. Die Augenfarbe ist nicht eindeutig – die Farbskala reicht von blauen Augen bis zu Grün- oder Brauntönen.

FARBTIPP:
Kühle Farben stehen dem Sommertyp hervorragend. Sie sollten blaustichig sein und auf keinen Fall zu dunkel. Denn eine dunkle Kleidungskombination saugt den hellen Teint des Sommertyps in sich auf. Helle und kühle Töne ergeben eine schöne Grundstimmung und lassen kleine Fältchen optisch verschwinden.
Ein heller, beigefarbener Hautton kennzeichnet den Herbsttyp. Trotz vieler Sommersprossen und Sonnenbrandgefahr wird er braun. Die intensiv wirkenden Augen haben eine warme grüne, braune oder hellblaue bis stahlblaue Farbe. Typisch für die Herbstfrau ist neben der warmen Ausstrahlung ihr dunkles Haar mit rötlichem Schimmer oder feuerrote Haare von Kupfer bis Mahagoni.

FARBTIPP:
Herbsttypen brauchen warme und knallige Farben. Ideal ist ein kräftiges Rot in allen Schattierungen. Am besten orientieren sie sich an der Natur. Denn im Herbst verfärben sich die Blätter stark in Rot oder Gelb – das genau sind die warmen Farben des Herbsttyps.
Ein klarer, heller Schneewittchen-Teint mit bläulichem Unterton zeichnet den Wintertyp aus. Frauen dieses Typs werden nur schwer braun. Oft klagen sie über bläuliche Augenringe. Ihr Haarton reicht von schwarz mit aschfarbenem Unterton, blauschwarz bis dunkelbraun, es kann aber auch platinblond sein. Auffallende und klare Augen in Dunkelbraun, Grau, Eisblau oder intensivem Grün setzen sich deutlich vom Augenweiß ab.

FARBTIPP:
Kühle, blaustichige Farben stehen dem Wintertyp am besten, da sie kleine Fältchen optisch verschwinden lassen. Er ist der einzige Farbtyp, der mit Kontrasten wie Hell-Dunkel spielen kann. Blaustichige Farbtöne schmeicheln dem Aussehen besonders. Warme Töne dagegen stören die Gesamtharmonie eher.